Tag der Sachsen Torgau- der LSV Langenberg/Falken e.V. war dabei!

Schon lange darauf gefreut (denn nach Löbau – war vor Torgau) und vorbereitet, war es am 09.09.2018 endlich soweit. Der LSV Langenberg/Falken e.V. schickte die Sektionen: Einradfahrer mit den "Freestyle Unicycle Kids" und die Sektion Linedance mit den „Flying Hawks“ nach Torgau, um den großen Festumzug zum Tag der Sachsen am Sonntag mit zu gestalten.

Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr, reisten wir wieder komfortabel im Reisebus der Reiseagentur Pilz aus Chemnitz. Pünktlich 07:30 Uhr stand der Bus nebst unseren Busfahrer Holger da und wir konnten alles Gepäck verstauen, die Einräder verladen, einsteigen und los gings mit „Guter Laune Musik“.

Die Firma Torsten Welker hat uns dankenswerterweise -wie auch schon die letzten Jahre- mit dem Transporter unterstützt der im Umzug unsere Musikanlage fährt und auch alles verstaut, was eben gebraucht wird. Der Transporter mit Torsten und Wolfgang musste dieses Jahr schon 09:00 Uhr auf der Umzugsstrecke stehen, somit mussten sie leider schon vor uns los.

Der Bus hatte Zeit bis 10:00 Uhr, dann musste auch er auf seinen Parkplatz stehen und so konnten wir uns eine Frühstückspause gönnen. Gut gestärkt ging unsere Reise dann weiter und wir kamen ganz pünktlich und entspannt in Torgau an. Dank Vignette konnten wir in den inneren Sperrkreis von Torgau hineinfahren und unser Bus konnte sich auf dem vorgesehen Parkplatz abstellen.

 

 

Der Transporter war direkt bis zu unseren Stellplatz 116 gefahren und die Jungs hatten diesen schon mal für uns „eingerichtet“. Also Biertischgarnituren aufgestellt und den Transporter geschmückt.

Wir mussten dieses Jahr nicht weit laufen zum Stellplatz. Die Organisatoren hatten auf den vier Spuren der B182 die Aufstellflächen markiert. Somit standen die Umzugsbilder parallel nebeneinander und es gab mehr Möglichkeiten der Kommunikation. Auf dem Weg zu unserem Stellplatz kamen wir auch am Umzugsbild 80 – dem Feuerwehrverein Falken – vorbei und es gab schon mal ein ordentliches „Hallo“! Die Jungs waren schon am Tag zuvor sehr abenteuerlich angereist aber das wäre sicher eine eigene Geschichte wert.

 

Die Aufstellflächen für den Umzug füllten sich stetig und wir bekamen unser Schild, welches dieses Jahr wirklich besonders schön war.

Einige von uns machten sich auf zu dem uns zugewiesenen Verpflegungspunkt, um unseren Proviant abzuholen. Da hatten die Organisatoren wohl etwas überorganisiert und hier bewies sich wieder mal „Weniger ist manchmal Mehr“. Dieser Ausspruch soll sich nicht auf die Menge des Proviants beziehen, sondern auf die Überorganisation die dann so gar nicht richtig klappte. Es war für jeden Teilnehmer eine Provianttüte gepackt worden, ein „Meer“ an Tüten – was für ein Aufwand. Der Inhalt; naja gesund und sättigend ist was anderes! Besonders schlimm; es war zu wenig Wasser dabei! Zum Glück hatten wir in der Nähe eine Tankstelle ausgemacht, dort plünderten unsere Jungs erst mal die Wasservorräte. Ohne diese wären wir nicht unbeschadet durch den Umzug gekommen, denn weder an der Aufstellfläche noch auf der Umzugsstrecke gab es die Möglichkeit Getränke zu erhalten – und dass bei der Hitze und Anstrengung! Das Feedback an die Organisatoren ist schon unterwegs!

 

Das Wetter war supi, viel Sonne kein Regen. Die lange Wartezeit nutzen wir um die Musikanlage aufzubauen, uns einzutanzen und die Einrad Truppe übte schon einige ihrer Choreographien. Wir hatten wieder viele schöne Erlebnisse mit den Umzugsteilnehmern und haben wieder einige neue Kontakte knüpfen können.

13:00 Uhr startete laut Plan der Festumzug. Gegen 14:45 Uhr ging es dann auch für uns los. Erst langsam aber dann kam der Umzug richtig in Bewegung. Eine Umzugsstrecke rund um die Altstadt von Torgau, ca. 4 km gesäumt mit vielen Menschen an der Straße, in Häusern, auf Brücken….

Mehrere Moderationspunkte, darunter die VIP Tribüne und die MDR Tribüne mit der Live-Übertragung des Festumzuges. Unser Verein wurde an den Moderationspunkten vorgestellt mit dem Text den wir im Vorfeld eingereicht hatten. So erfuhren die Zuschauer auch sehr gut wo wir herkommen und was wir alles so machen.

Es war wieder sehr schön zu sehen, welche Freude und Begeisterung wir bei den Zuschauern auslösen können. Immer vornweg unsere Einrad Gruppe, die die Umzugsstrecke fahrend bewältigt haben und an den Moderationspunkten noch kleine Darbietungen zeigten. Sie waren ja auch in der Liveübertragung des MDR zu sehen. 😊 Die Line Tänzer nutzen immer die Zeit im Umzug für ein kurzes Tänzchen, wenn der Umzug zum Stehen kam. Leider hatten wir keine Chance auf den erhofften TV Auftritt. Der hinter uns fahrende Truck fand mehr Aufmerksamkeit, obwohl wir schöner getanzt haben !

 

Nach dreiviertel der Umzugsstrecke wurde der Umzug immer schneller und es hieß nur noch dem Auto hinterherkommen. Dazu natürlich dauerlächeln, winken, freuen…

Und „plötzlich“ war er vorbei der Umzug und wir landeten in der Auflösestrecke. Erst mal verschnaufen. Die erste Stärkung nach dem Umzug: ein großer Eimer Gewürzgurken, den wir von einem Polizisten zugesteckt bekamen. Keine Ahnung wo der her kam, aber irgendwie hat er uns so gestärkt, dass wir es noch bis zum Busparkplatz geschafft haben.

 

Der Transporter wurde vorher noch mit vereinten Kräften abgeschmückt und konnte dann die Heimreise antreten.

Nach über 7 Stunden kamen wir am Bus wieder an, ziemlich geschafft, hungrig und durstig. Holger stand mit seinem Team schon bereit um uns in Empfang zu nehmen. Erst mal Trinken, Essen, Stiefel runter und setzen -> was für ein Genuss!

 

Wir sind wieder gut zu Hause angekommen mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck und sind uns sicher, dass wir wieder sehr gute Eindrücke hinterlassen haben und unsere Gemeinde und unseren Verein sehr gut vertreten haben.

Wir danken Allen die uns unterstützt und geholfen haben!

Bis bald - man sieht sich!

 

Conny Lohse vom LSV Langenberg/Falken e.V.