Der LSV Langenberg/Falken e.V. beim Tag der Sachsen

Angefangen hatte der Sonntag (04.09.2016) für die Linedancer vom LSV („Flying Hawks“ und „Little Hawks“) mit frühem Aufstehen, Sachen zusammenpacken und sich Aufmachen zur Country-und Western Bühne im Stadtpark Limbach-Oberfrohna. Dank Vignetten konnten wir relativ nahe an den Stadtpark heranfahren. Schon auf dem Parkplatz waren unsere Farben Schwarz und Rot sehr gut vertreten.

Im Stadtpark angekommen begutachteten wir die Auftrittsfläche. Die Organisatoren hatten die bestehende Bühne mit einen Holzboden versehen, was für Linedancer schon mal optimal ist. Leider war dieser Boden - wahrscheinlich durch die bisherigen Tanzwütigen - schon ziemlich durchtanzt. Dank unserer Männer konnten die Löcher geschlossen werden und ein unfallfreies Tanzen war möglich!

Zum Glück hatten wir Anti-Lampenfieber-Gummibärchen dabei, so konnten wir auch bei unseren Kleinen die Aufregung in Grenzen halten. Unsere „Little Hawks“ machten den Anfang und zeigten sehr schön was sie schon können. Die Flying Hawks konnten dann mit Ausschnitten von insgesamt 10 Tänzen überzeugen. Auf Bretterbühnen sind wir einfach unschlagbar!!!!

 

 

Danach mussten die „Flying Hawks“ sich aufmachen, um auf den Umzugsstellplatz nach Pleißa zu kommen. Wir machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Es ging vorbei am großen Teich durch Wiesen und Felder bis zum Stellplatz 125, wo unser „Umzugsauto“ (Firma Torsten Welker) bereits Stellung bezogen und die Sitzgelegenheiten aufgestellt hatte. Endlich setzen! Essen und Trinken standen auch bereit und so stellten wir uns ein auf: Warten!

Vom LSV Langenberg Falken e.V. beteiligten sich die Sektionen: Kunstrad, Einrad "Freestyle Unicycle Kids" und Linedance "Flying Hawks" am Umzug zum Tag der Sachsen.

 

 

Leider zog der Himmel dann zu und es regnete ordentlich. Überall waren jetzt die Teilnehmer in Regenponchos geschlüpft und schauten besorgt zum Himmel. Würde der Regen bis zum Beginn des Umzuges nachlassen und vielleicht sogar die Sonne durchlassen? Oder würde der Regen stärker werden und der Umzug fällt schlimmstenfalls ins Wasser???

 

 

14:00 Uhr wurden alle unruhig, das war die Zeit zu der der Umzug offiziell starten sollte. Der Regen hatte fast vollständig aufgehört und hier und da sah man ein Stück blau durch die Wolken blitzen. 1,5 Stunden später standen wir immer noch am selben Platz und wir fragten uns, ob der Umzug tatsächlich 14:00 Uhr gestartet ist. Dann ging es endlich Stück für Stück voran. Je näher wir dem Startpunkt kamen säumten immer mehr Leute schon im Vorfeld des Umzuges die Straßen und jubelten uns zu. Wir hatten ein bisschen Zeit um uns auf den Umzug einzustellen. Unsere Einradfahrerinnen bewegten sich immer sicherer über den Asphalt und hatten mit den Stopp und GOs fast keine Schwierigkeiten. Die Linedancer übten bei den Stopps schon mal ein paar kurze Tänze.

 

Als wir den Startpunkt sehen konnten, also ungefähr an der Pleißaer Straße, waren vom Beginn des Umzugs zwei Stunden vergangen und die Ersten Bilder vom Umzug waren an der Pleißaer Straße wieder angekommen und schauten uns zu. Gigantisch, dort wurde uns das ganze Ausmaß erst richtig bewusst und nach uns war der Zug ja noch nicht vorbei!!!!

 

Aber nun gab es keine Möglichkeit mehr über irgendetwas nachzudenken, denn die Zuschauerkulisse hat uns einfach umgehaun! Jubelnde Menschen, lachende Gesichter, zuwinkend, anfeuernd -> Wahnsinn! Und was das Schönste war, die Sonne hatte sich durch die Wolken gekämpft und strahlte über dem Umzug. Ich bin mir sicher, Petrus muss ein Sachse gewesen sein!!!!

 

Unsere „Umzugs-Schildträger“ (Hannah und Anett) sind als unser Aushängeschild

vorneweg marschiert und haben die ganze Umzugsstrecke durchgehalten. Was für ein Kraftakt!

 

Die Einrad-Mädels fast immer auf dem Einrad, konzentriert, auf die Leute reagierend, das Kopfsteinpflaster ertragend, Höhen und Tiefen ausgleichend - großer Respekt - toll gemacht!

Dann unser Umzugs Auto beladen mit kühlen Getränken, Bierbänken, Klappstühlen, Jacken, Regenponchos... und dem Wichtigsten der Countrymusik die Keinen am Straßenrand ruhig stehen ließ. Ja die Leute haben getanzt!!!!

Neben dem Auto die „Radverantwortlichen“. Wir mussten aus Sicherheitsgründen dafür vier Personen gewinnen. Super das das geklappt hat! Und unser Techniker Martin der die Musikanlage versorgt, zum Singen gebracht hat und nebenbei noch geschaut hat: Wann stoppt der Zug? Welche Musik? Können wir kurz tanzen? Zuschauer animieren!

Hinter dem Auto die „Flying Hawks“, 20 Mann stark vertreten, ein tolles Bild. Wir haben gelächelt, gewinkt und immer wenn der Zug zum stoppen kam getanzt.

 

 

Für uns Alle war es ein tolles und bleibendes Erlebnis! Die jubelnden Massen vom Anfang bis zum Schluss, die vielen netten Begegnungen vor, während und am Rande des Festumzuges, unser Bürgermeister auf der VIP-Tribüne, der bei unserem Anblick spontan aufgesprungen ist und uns mit allem was er zur Verfügung hatte zugejubelt hat und und und................................

 

 

Vielen Dank an Alle die dabei waren, die uns geholfen und unterstützt haben, die uns zugejubelt haben, die Petrus freudig gestimmt haben, die uns einen Umzugsstellplatz neben einer Gaststätte beschert haben, ….

 

 

Am Ende des Tages waren wir geschafft aber auch sehr glücklich, möge das Erlebte noch lange in unserer Erinnerung bleiben!

 

Conny Lohse

LSV Langenberg/Falken e.V.